Das Gänseblümchen

DAS GÄNSEBLÜMCHEN - Bellis perennis               Familie der Korbblütler

 

Maßliebchen, Tausendschön, Marienblümlein

 

Wie erkenne ich das Gänseblümchen?

Das Gänseblümchen bildet am Boden eine Blattrosette, die länglich-eiförmigen Blätter liegen ziemlich flach am Boden. Die unterschiedlich behaarten Stängel tragen immer nur ein Blütenköpfchen. Entlang des Stiels wachsen keine Blätter! Die Blütenköpfchen bestehen aus gelben Röhrenblüten umrandet von weißen Zungenblüten, die sich manchmal in kalten Nächten rosa färben. Das Gänseblümchen wird bis zu 15cm hoch.

 

Was gibt es Wissenswertes über das Gänseblümchen zu erzählen?

Das Gänseblümchen ist auch ein guter Wetter-Zeiger, denn bei Regen bleiben die Blüten geschlossen. Das Gänseblümchen blüht das ganze Jahr über, kann sogar Frost bis unter -10°C gut überstehen und streckt sein weißes Köpfchen sobald es nur wenig wärmer wird der Sonne wieder entgegen.

Die ersten drei Gänseblümchen, die man im Frühling findet nur mit dem Mund (ohne Hilfe der Hände) vom Boden weg essen gibt Kraft, Gesundheit und Glück!

 

Was nehme ich von dem Gänseblümchen?

Die Knospen, Blüten und Blätter, aber auch Stängel und Wurzeln können genutzt werden.

 

Naturheilkunde

Das Gänseblümchen wird auch „Arnika der Kinder genannt“. Es löst sanft den Schleim bei Husten, kühlt blaue Flecke, hilft bei Schürfwunden und mildert Juckreiz. Es gibt noch viele weitere Einsatzmöglichkeiten: zur Blutreinigung, zur Appetitanregung, als Magen-, Galle- und Lebermittel, zum Hustenlösen, gegen Fieber und Entzündungen, bei Schwindel, Kopfschmerz und Schlaflosigkeit, sowie bei Menstruationsbeschwerden und Ausbleiben der monatlichen Regel.  Äußerlich zur Behandlung von Verletzungen, Prellungen, Verstauchungen, Zerrungen, schlecht heilenden Wunden, Furunkeln und Hautausschlägen.

 

 

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