Löwenzahn

DER LÖWENZAHN - Taraxacum officinale           

Familie der Korbblütengewächse

 

Kuhblume, Butterblume, Sonnenwurzel, Eierbusch, Pfaffendistel, Milchkraut, Sonnenwirbel, Bettseicher, Gelbschisser

 

Wie erkenne ich den Löwenzahn?

Die Pfahlwurzel kann bis über 1m tief in die Erde ragen. Am Boden bildet sich dann eine Blattrosette, die Blätter sind auffallend gezähnt. Typisch für den Löwenzahn ist der hohle Stängel, in dem weißer Milchsaft ist. Die Blüte besteht aus lauter gelben Zungenblüten, von denen jede einzelne Blüte bis zu 5.000  Samen entwickeln kann, die dann vom Wind an ihren Fallschirmchen in die Welt hinausgepustet werden.

 

Was nehme ich von dem Löwenzahn?

Für Salate, Spinat oder Smoothies eignen sich die frischen, jungen Blätter. Die Wurzel wurde früher schon als Kaffeeersatz verwendet, sie wurde gewaschen, getrocknet, geröstet und dann gemahlen.

 

Was gibt es Wissenswertes über den Löwenzahn zu erzählen?

Strahlend wie kleine Sonnen leuchten die Blüten des Löwenzahns auf den Wiesen. Die gezähnten Blätter des Löwenzahns erinnern stark an die scharfen Zähne eines Löwen und die Blüten an seine Mähne. Die Volksmedizin rühmt den Löwenzahn als ein wahres Wundermittel. Es macht uns stark wie einen Löwen! Die kräftige Pflanze treibt seine Pfahlwurzeln tief in den Boden und kann sogar Asphalt sprengen. Sobald er verblüht ist, ergeben seine Samen hübsche Pusteblumen.

 

Naturheilkunde         

Wie viele Frühlingspflanzen hat der Löwenzahn eine ausgeprägte blutreinigende Kraft und eignet sich daher vorzüglich zu einer Frühjahrskur. Er regt sämtliche Verdauungsorgane und Niere und Blase an, dadurch werden alte Schlacken ausgeschieden.
Aus den gleichen Gründen kann er auch bei Rheumatismus helfen.

 

 

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